Freunde & Förderer der bremer shakespeare company e.V.

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Mo, 07. März 2016

Am 23. April 1616 verstarb im Alter von 52 Jahren der Schwan von Avon. Aber auch 400 Jahre nach dem Tod Shakespeares haben seine Werke nichts von ihrer Frische und Aktualität eingebüßt. Und es gibt wohl kaum eine Medium, dass sich der Texte des Meisters angenommen und sie in seine spezifische Form umgedeutet hat. In besonders origineller und inspirierender Art hat dies der Graphiker Frank Flöthmann geleistet:
Sein Shakespeare ohne Worte (eigentlich ja ein Wiederspruch in sich) setzt die Stücke MACBETH, HAMLET, ROMEO UND JULIA, DER STURM und OTHELLO in eine von Piktogrammen geleitete Ikonographie um. Das ist nicht nur für Kenner eine helle Freude. Die Honigzunge aus Statford selber hätte wohl seine helle Freude daran gehabt. Aber da kommt dieses schöne Buch nun leider 400 Jahre zu spät. Ein Glück für uns, nun beides zu haben – Worte und Bilder.

Frank Flöthmann: Shakespeare ohne Worte – Dumont Verlag, 19,99 Euro